Absolute und relative Genauigkeit

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Zur Bewertung des Einsatzes von GNSS-Sensoren, ist es wichtig zu verstehen, wie Genauigkeit definiert werden kann.

Aufgrund sich stetig ändernder Satellitenkonstellationen und Umgebungsbedingungen, schwankt auch der Fehler in der Positionsbestimmung. Daher werden Angaben zur Genauigkeit von GNSS-Empfängern als Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Fehlern bei der Positionsbestimmung angegeben. Die Anforderungen an die Genauigkeit sind für verschiedene landwirtschaftliche Anwendungen unterschiedlich. Für Arbeiten bei denen eine Spur nach der anderen bearbeitet wird, reicht beispielsweise eine hohe Spur-zu-Spur Genauigkeit aus, wohingegen diese beim Vermessen von Feldgrenzen nicht ausreichend ist. Um GNSS-Sensoren bewerten zu können wird daher zwischen zwei Genauigkeitsarten unterschieden.

Dabei gibt die absolute Genauigkeit (wiederholbare Genauigkeit) an, wie präzise eine markierte Position nach einigen Tagen oder auch Jahren wieder angesteuert wird (wichtig z.B. bei Controlled Traffic Farming oder Strip Till).

Die relative Genauigkeit (Spur-zu-Spur Genauigkeit) gibt an, wie präzise die Anschlussfahrt erfolgt, wenn innerhalb von 15 Minuten an der vorangegangenen Spur entlanggefahren wird (Bodenbearbeitung, …).